April 2012
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“Da man ursprünglich ja keineswegs die Gründung der Freiheit, sondern lediglich die Wiederherstellung von Rechten und Privilegien beabsichtigt hatte, so war es nur natürlich, daß die Männer der Revolution, selbst als sie sich bereits mit der Aufgabe der Gründung einer Republik konfrontiert sahen, fortfuhren, von der neuen revolutionären Freiheit zu sprechen, als bestehe sie in nichts anderem...
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“Dem Abenteuer (dem, was mir zustößt) ausgeliefert, gehe ich daraus weder als Sieger noch als Besiegter hervor: ich bin tragisch.
(Man sagt mir: diese Art der Liebe lässt sich nicht leben. Aber wie die Lebensfähigkeit bewerten? Warum ist, was sich leben lässt, ein Gut? Warum ist dauern besser als brennen?)”
(Roland Barthes: Fragmente einer Sprache der Liebe)
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“Jeder Versuch, Geschlechternormen zu verändern oder die sexuelle Differenz nicht-normativ abzubilden, muss also bei der Konstitution des Zwischen-Raums der gemeinsamen Welt und der Freiheitspraxis der Politik ansetzen. ‘Es ist der Raum zwischen ihnen, der sie verbindet, mehr als irgendeine Eigenschaft eines jeden einzelnen’, um noch einmal Margaret Canovans Darstellung der...
“Eines Tages werde ich diese Typen von der Berlitz-Sprachenschule anrufen und ihnen sagen, dass ich mein Geld zurück will, dass es so etwas wie Konversationsdeutsch nicht gibt, nur Argumentationsdeutsch. Ihre Stimme war wunderschön. Das Timbre der deutschen Frau trifft immer den Ton. Jedes Mal, wenn ich eine küsse, habe ich Angst, ich hole mir was. Sie klingen alle wie Marlene Dietrich mit...
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»Die Politik der Frauen hat nicht zum Ziel, die Gesellschaft zu verbessern, sondern Frauen zu befreien und ihnen freie Entscheidungen zu ermöglichen. (…) Weibliche Freiheit ist radikal unbegründet: Weder letztbegründet noch konsequentialistisch, findet sie ihre raison d’être einzig und allein in sich selbst.«
(Linda M. G. Zerilli: Feminismus und der Abgrund der Freiheit)